Yannik Stadler wird BW-Fünfter

5. Juli 2018 | Von | Kategorie: Aktuell

München. Insgesamt 1147 Mädchen und Jungen kämpften am vergangenen Wochenende in je 11 Bootsklassen der Altersklassen 12/13 und 13/14 auf der Olympiaregattastrecke von 1972 in Oberschleißheim um die Bundessiege der Deutschen Ruderjugend. Mit Clara Rommel, Vanessa Woch und Yannik Stadler hatten wir drei Sportler in zwei Bootsklassen am Start, die sich alle unter den ersten zehn platzieren konnten.

Den Anfang machte Vorjahres-Bundessieger Yannik Stadler, der sich auch nach seinem Wechsel von der Leichtgewichts- in die Schwergewichtsklasse unerschrocken zeigte. In einer Zeit von 12,54 Minuten, die bei den Leichtgewichten mühelos zum Sieg gereicht hätte, absolvierte er am Freitag im Einer die 3000 Meter-Langstrecke als Sechstschnellster der 29-köpfigen Konkurrenz und sicherte sich damit souverän den Einzug ins A-Finale am Sonntag. Über die hier geforderten 1000 Meter fuhr der 14-Jährige bis zu Streckenhälfte sehr gut mit. Danach musste er das Führungstrio aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen allmählich ziehen lassen und lieferte sich bis kurz vor Schluss einen packenden Bord-an-Bord-Kampf mit seinem niedersächsischen Dauerrivalen Steffen Krummen vom ESV Lingen. Wie schon beim Landesentscheid in Hannover hatte Steffen am Ende die Nase jedoch knapp vor Yannik, so dass am Ende der fünfte Platz zu Buche stand.

Clara Rommel und Vanessa Woch nahmen im leichten Mädchen-Doppelzweier der Altersklasse 12/13 Jahre erstmals am Bundeswettbewerb teil. Auf der Langstrecke fuhren die beiden erst Zwölfjährigen auf den achten Rang, so dass sie am Sonntag im B-Finale gesetzt waren, wo sie den zweiten Platz und damit auch den achten Platz in der Gesamtwertung belegten. Entsprechend zufrieden äußerte sich unser Trainer Kossi: „Ich freue mich riesig für die drei Sportler. Yannik hat bewiesen, dass er auch bei den Schwergewichten sehr gut mithalten kann und die Mädels konnten erste wichtige Erfahrungen bei einem nationalen Zielwettkampf sammeln.“

Sportler und Trainer dürfen sich jetzt über eine vierwöchige Trainingspause freuen. Ruderpause haben unsere drei Nachwuchstalente hingegen nicht, denn bereits am Montag ging es für sie zusammen mit unserer Jugendwartin Neitah weiter zur Sommer-Wanderfahrt auf die Mosel.